Der Henker
41min - Der junge Familienvater Kevin Laughlin wird in Joliet, Illinois, erhängt im Wald gefunden. Seine Hände wurden mit Klebeband in eine demütige Haltung gebracht, auch sein Mund ist verklebt. Sam und seine Leute können aus den Spuren viel lesen, auch dass der Mörder nicht allein war. Da er sich immer entlang eines Highways bewegt, lassen sich an einer Tankstelle weitere Hinweise finden, die schließlich zu einem billigen Motel führen. Dort werden viel Paraffin und Parfüm gefunden, so dass den Profilern plötzlich der Verdacht kommt, dass der Mörder mit einer kürzlich Verstorbenen unterwegs ist, deren Tod als der Auslöser anzusehen ist. Sie erstellen das Profil eines jungen Mannes, der an Schizophrenie leidet. Nur knapp verfehlen sie ihn und können auch nicht verhindern, dass er einen nächsten Mann am Strick sterben lässt. Garcia findet dann durch abenteuerliche Kombinationen den Namen des Mörders heraus. Es ist Michael Vinoda, der zusammen mit seiner Schwester in Pflegefamilien aufgewachsen ist. Der Satz, den er versehentlich wie einen Psalm auf dem Handy des Toten hinterlassen hat, erscheint wie eine Umformulierung des Wahlkampfslogans von Grant Nichols, der gerade in D. C. als Stadtrat kandidiert. Der sieht keine Zusammenhänge, eilt aber sofort nach dem FBI-Besuch nach Hause und sieht seine Familie in den Händen eines Schizophrenen, der ein totes Mädchen an den Tisch gesetzt hat. Aber diesmal kommen die Profiler zur rechten Zeit, obwohl sie Grant als den eigentlichen Verursacher der Morde ausmachen. Denn er ist der Vater des schizophrenen Michael und des gestorbenen Mädchens, die er einst sich selbst überlassen hat, als bei Michael psychische Probleme diagnostiziert worden waren.